Willkommen auf meiner Homepage.


Ich darf mich Ihnen ein wenig bekannt machen und kurz aus meinem Fotoleben erzählen.

Mit drei Jahren kam ich das erste Mal mit Fotografie in Berührung. Mein Vater knipste mich mit seiner Box.

Als ich siebzehn war, machte ich meine ersten fotografischen Gehversuche mit Vaters Instamatik.


Nicht viel später kam die erste Spiegelreflex ins Haus. Eine Praktica, noch ohne eingebauten Belichtungsmesser.


Ich war 24, und ich wurde Fotoverkäufer. Jetzt ging es erst richtig los. Alles was fotografisch neu war wurde ausprobiert. Fotowissen und technische Fertigkeiten verbesserten sich rapid.  Das meiste Selbstverdiente wurde in die erste richtige Fotoausrüstung investiert.


So mit 32, 33, begann mein Interesse an alten Fotogeräten. Um alte Fotoapparate sicher erkennen und taxieren zu können war natürlich passende Fachliteratur erforderlich. So entstand gleichzeitig über die Jahre eine sehenswerte Fotobibliothek. 
 

Ich begann antike und klassische Kameras zu reparieren, zu reinigen und wenn nötig vorsichtig zu restaurieren. Diese anspruchsvolle und spannende Freizeitbeschäftigung macht mir auch heute noch viel Spass. So gingen viele schöne Stücke der Fotogeschichte durch meine Hände.
 

Im Alter von etwa 40 kamen die ersten Digitalkameras auf den Markt. 0,8 Millionen Pixel!  Nicht ernstzunehmen.  Keiner konnte ahnen wie sich das entwickelt. Es hat uns schlicht überrannt. In nur 8 Jahren hat sich die Auflösung fast verwanzigfacht.  Der Preis pro Megabite Speicherplatz sank von 51,00 Euro 1997 auf momentan 0,12 Euro.
 

Da digital meinen Ansprüchen noch bei weitem nicht entsprach, erfüllte ich mir mit 42 einen langgehegten Wunsch. Ich verkaufte die gesamte Kleinbildausrüstung und tauschte das Geld gegen eine gebrauchte Mittelformatkamera. Das harmonierte auch wunderbar mit meiner Liebe zur Natur und dem Wunsch nach mehr Bildqualität.  Nichts ist für mich entspannender und ergiebiger
 als ein Tag mit der Kamera in Wald und Feld.
 

Die technische Weiterentwicklung  der Fotografie und an meinem Arbeitsplatz brachte es mit sich, dass es notwendig wurde, mich mit Computer zu beschäftigen. Ich erkannte schnell die Möglichkeiten, die Computer und Photoshop für die Fotografie boten. Es dauerte nicht lange und ich hatte so eine Maschine zu Hause, natürlich mit Photoshop. Gleichzeitig wurde ich mit den
Produkten der Grosslabore immer unzufriedener.


Ich habe angefangen einige meiner besten Dias scannen zu lassen. Bald war klar, dass die Labore von Dateien bessere Bilder lieferten als direkt vom Dia. Aber die Ergebnisse und
vor allem das Papier konnten mich nicht mehr zufriedenstellen.


Zeitgleich ging einher, dass ich begann, mich für Tiroler Fotografen und Maler zu interessieren.Das hat damit zu tun, dass Fotografie und Malerei schon von Anfang an eng miteinander
verbunden waren. Beide Künste haben sich gegenseitig beeinflusst und so zur Weiterentwicklung beider beigetragen.
 

Die eigene digitale Dunkelkammer verwirklichte ich mit 47. Jetzt hatte ich ausser der E6 Entwicklung und dem Scan die Kontrolle über die gesamte fotografische Kette. Aber ich war auch eigenverantwortlich für meine Endprodukte. Das dafür notwendige Wissen musste erst mühsam erarbeitet werden. Aber das Ziel, ein Fine Art Portfolio präsentieren zu können, wurde immer realistischer.


Mit 49 war der Zeitpunkt zum Umstieg auf digital endgültig da. Jetzt waren Spiegelreflexkamerasin der gehobenen Mittelklasse erst wirklich gut und auch leistbar. Nach einem Jahr intensiver Arbeit
damit kann ich sagen, es gibt kein Zurück mehr. Anfänglich verwendete ich noch über einen selbstkonstruierten Adapter meine Mittelformatobjektive an der Digicam, habe sie dann aber Schritt
für Schritt gegen hochwertige Autofokus-Objektive ausgetauscht. Jetzt ist endlich ein weiterer Zweig der Naturfotografie realisierbar für mich.
Vögel und Säugetiere.  Für Fotos dieser Art war bisher meine Ausrüstung einfach
zu langsam und zu schwerfällig.
 

Jetzt bin ich 50, das halbe Leben in der Fotobranche tätig und es wird nicht langweilig.  Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, mein Hobby mit meinem Beruf zu verbinden
und bleibe auch weiterhin intensiv mit der Fotografie verbunden.
 

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Vergnügen auf meiner Seite, geniessen Sie die Zeit und "GUT LICHT" für Ihre fotografischen Unternehmungen.


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